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PERRY RHODAN

Die Zukunft beginnt von vorn – mit einer neuen Menschheit.

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Aktuelles

Mein siebter Beitrag für die Hauptserie ist am 23. März 2018 mit der Nummer 2953 unter dem Titel Der Mann von den Sternen erschienen.

Dominik Schmeller bespricht den Heftroman aus der Perspektive von jemandem, der den Kontext der aktuellen Serienhandlung nicht kennt:

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Ein neues Schätzchen ist bei mir eingezogen – angefertigt nach dem Titelbild von Der letzte Galakt-Transferer von Dirk Schulz. Das Bild zeigt Penelope Assid:

Gemälde Penelope Assid

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NEO Platinedition 15

Der 15. Band der Platinedition von PERRY RHODAN NEO ist am 8. März 2018 erschienen. Erstmals findet sich auch eines von meinen Taschenheften unter den vieren, die darin zusammengefasst sind – nämlich Band 58: Das Gift des Rings.


Perry Rhodan ist ›mitschuldig‹ an meiner Begeisterung für die Science-Fiction, und irgendwie auch an meinem Weg ins Fandom. Wer wissen möchte, welches sicher nicht weltverändernde, aber meine Sicht auf einige Dinge erweiternde Ereignis sich in den späten Achtzigern des vergangenen Jahrhunderts zutrug, kann hier etwas über meinen ersten Con lesen.

Der Autor weint im Keller

Letztlich sind Autor, Probeleser, Redakteur und Lektor ein Team. Sie wollen gemeinsam das Beste, und zwar für den Leser. Denn ein Text ist immer eine Qual, entweder für den, der ihn schreibt, oder für den, der ihn liest. Besser also, wenn man den Autor quält, denn das ist nur einer, und die Leser sind hoffentlich ein paar mehr.

Der Autor verteidigt sein Manuskript

Wegen dieses Faktums ist ein gewisser Grad an Schizophrenie für einen Schriftsteller eine Berufsqualifikation. Er muss begeistert von seinem Stoff sein, hinter seiner Geschichte stehen und sich rückhaltlos in sie verlieben, sonst kann er sich nicht in die fiktive Welt fallen lassen und die Story schreiben. Aber wenn sie fertig ist, muss er zum schärfsten Kritiker, zum Nörgler werden und die Fehler ausmerzen. Gnadenlos.

Dabei helfen ihm die genannten Personen. Sie arbeiten nicht gegen den Autor, auch nicht gegen die Geschichte, sondern gegen die Fehler und Schwächen des Manuskripts. Die gilt es zur Strecke zu bringen.

Intellektuell weiß man das.

Dennoch bleibt der Schutzreflex. Man will sein »Kind« vor den rüden Attacken bewahren, jedes Kapitel, jeden Absatz und jede Zeile in Watte wickeln, besser noch in Eisen panzern und unbeschadet bis in das gedruckte Werk retten. Dass das ein Fehler ist, ändert an diesem ersten Reflex nichts.

Deswegen ist es so schwierig, telefonisch ein Manuskript zu besprechen. Die instinktive Reaktion des Autors ist immer die Defensive. Und ist das Kind auch noch so hässlich – es ist von mir, und ich liebe es! Man braucht Abstand, um zur Seite zu treten und das geschehen zu lassen, was passieren muss, um ein gutes Ergebnis zu erzielen. All die morschen Stellen müssen weggeschlagen werden, die Risse im Mauerwerk muss man kitten. Der Autor selbst ist immer betriebsblind, und er muss den Sehenden vertrauen.

Dennoch bleibt der Prozess schmerzhaft. Wer berufsmäßig mit Autoren umgeht, der weiß das. Ich bewundere viele dieser Leute für ihre Geduld. Und ich versuche, mir die »Wirkungstreffer« nicht anmerken zu lassen. Im ersten Moment sind sogar diejenigen Punkte am schmerzhaftesten, bei denen mir sofort einleuchtet, dass sie zutreffen. Denn sie fühlen sich an wie ein Fanal meiner Unfähigkeit – hätte ich das nicht selbst sehen können? Oder sogar müssen?

Aber Mitleid hilft nicht. Härte ist gefragt. Deswegen versuche ich alles zu dämpfen, was bei meinem Partner Mitleid hervorrufen könnte. Weinen kann ich, wenn das Telefonat beendet ist. Im Keller, wo es niemand sieht. Mir bleibt die Hoffnung, dass meine Tränen von einem Lächeln auf den Lippen des Lesers getrocknet werden, wenn dieser durch die fertige Geschichte blättert.


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