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Biografie

Porträt


Viele Leser interessieren sich für den Menschen hinter den Zeilen. Mir geht es nicht anders – die biografischen Schnipsel im Umschlag eines Buchs gehören stets zu meiner ersten Lektüre. Gerne stelle ich mich Ihnen auf dieser Webseite vor.

Das Leben

Alles hat einen Anfang

Bernd als Kind

Mein bürgerlicher Name ist Bernd-Otto Robker. Ich wurde 1972 geboren. Wenn ich in den Spiegel schaue, komme also auch ich mittlerweile nicht mehr umhin, der eisenharten Realität schonungslos nachzugeben und mir einzugestehen: »Die ersten zehn Prozent sind rum!«

Begonnen hat alles in Bramsche, einer Kleinstadt in der Nähe von Osnabrück. Dort, genauer gesagt in dem zugehörigen Dorf Epe, wuchs ich als Sohn einer Gastwirtsfamilie auf, ging zur Schule und legte mit den Leistungsfächern Deutsch und Geschichte das Abitur ab.

Waffen für Körper und Geist

Bundeswehr

Danach folgte ein Jahr in Oliv, bei der Bundeswehr in Fürstenau. Ich leistete meinen Wehrdienst als Gewehrschütze in einem Jägerbataillon.

Für das Studium zog ich nach Münster/ Westfalen, in die gelobte Stadt der Radfahrer. Ich war der Einzige in meinem Semester, der nicht auf einen Mathematik-Leistungskurs aufbauen konnte. Dennoch durfte ich mich nach fünf Jahren Diplom-Wirtschaftsinformatiker nennen.

Rat und Tat

Anzug

Mit diesem Titel in meinen Bewerbungsunterlagen fand ich sofort eine Anstellung in einem internationalen Konzern, dessen Ruf ich ins Schwabenland, nach Sindelfingen, folgte. Bald darauf wurde mein Betriebsteil an einen anderen großen Spieler verkauft, der auf dem Weltmarkt wachsen wollte, und gemeinsam mit meinen Kollegen folgte ich zunächst dem Gesetz des modernen Sklavenhandels. Ich erhielt Einblick in die Welt der strategischen Unternehmensberatung und beschloss, mich selbst in diesem Feld zu versuchen. Durch eine Laune des Schicksals wurde dann aber die Unternehmensberatung, der ich mich angeschlossen hatte, ebenfalls von ihrem Mutterkonzern ausgegliedert und in der Folge von eben jenem Großunternehmen gekauft, bei dem ich ursprünglich angeheuert hatte. Ich wurde also verkauft, flüchtete und wurde wieder eingefangen. Nach einer Weile wechselte ich die Karriereschiene, war dann nicht länger Consultant, sondern nunmehr Projektleiter im Bereich Strategic Outsourcing. Diesen Beruf übte ich bis Mitte 2012 aus.

Ein Vorteil von Großunternehmen liegt darin, dass sie nicht auf einen speziellen Standort beschränkt sind. Das gab mir die Freiheit, im Jahr 2000 dem Ruf der Liebe nach Köln zu folgen. Bis heute ist die Domstadt am Rhein meine Wahlheimat geblieben, auch wenn die große Liebe nach meinem Umzug nur noch zwei Wochen Bestand hatte.

Tanzende Geschichten

Tanzen

Obwohl ich diese Leidenschaft erst spät entdeckte – in der Schulzeit sogar meine Klassenkameraden bestach, um meinen Eltern den Start des Tanzkurses zu verheimlichen und mich so erfolgreich vor ihm drücken konnte –, bin ich heute gern sowohl im Standard als auch im Latein unterwegs und dilettiere in Tango-Salons. Wenn ich allerdings eine CD einlege, bleibe ich der Linie treu, die mit meiner ersten Musikkassette begann, von der Iron Maiden seine Hymnen durch die Lautsprecher im Rekorder meiner großen Schwester schmetterte. Wer mich anruft, wird also im Hintergrund nicht selten laute Musik für Leute mit langen Haaren hören. Er könnte auch das Vergnügen mit meinem Anrufbeantworter bekommen, denn beim Schreiben neige ich dazu, meine Kopfhörer nicht zu schonen, wogegen ein Telefonklingeln dann einen schweren Stand hat.

Geschichten mag ich nicht nur gedruckt, und so füllt meine DVD-Sammlung inzwischen ein Billy-Regal. Ich schaue mir gern fantastische Serien im englischsprachigen Original an und gehöre dabei zu jenen, die im Streit zwischen ›Babylon 5‹ und ›StarTrek‹ vermitteln können, weil mir beides gut gefällt. Im Fantasybereich setzt ›Game of Thrones‹ natürlich den neuen Goldstandard. Abendfüllende Spielfilme sehe ich mir allerdings lieber im Kino an, auf der großen Leinwand.

Schreiender Rabe

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